Strausberg: Allresist wächst - 15.09.2026 | Fotogalerie
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Strausberg: Allresist wächst
neues Logistikzentrum entsteht
Die Allresist GmbH stellt die Weichen für weiteres globales Wachstum: Am 15. September 2026 begeht der weltweit renommierte Spezialist für Mikro- und Nanochip-Chemikalien das Richtfest (Dicht-fest) seines neuen Logistikzentrums für Versand, Lagerung und Büro. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem Baupartner GOLDBECK Nordost GmbH feierte das Brandenburger Familienunternehmen damit den nächsten großen Meilenstein am Heimatstandort Strausberg. Die Fertigstellung des innovativen Anbaus ist für Dezember 2026 geplant.

Allresist feiert „Dicht-Fest“ für nachhaltigen 2,1-Millionen-Euro-Neubau in Strausberg

Brandenburger Hidden Champion verbindet Standorterweiterung mit grüner Chemie und dem Weg zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Die Wände stehen und die Hülle schützt vor Wind und Wetter: Da moderne Industriehallen ohne klassischen hölzernen Dachstuhl auskommen, feierte die Allresist GmbH am 15. September 2026 ab 15:00 Uhr kein traditionelles Richtfest, sondern ein augenzwinkerndes „Dicht-Fest“.

Damit markiert das familiengeführte Hightech-Unternehmen einen wichtigen Meilenstein beim Bau seines neuen Logistikzentrums für Versand, Lagerung und Büro am Lehmkuhlenring 15, direkt an der Kreuzung zur Straße Am Biotop 14.

Das Investitionsvolumen für den Neubau sowie den Umbau des Bestandsgebäudes beträgt 2,1 Millionen Euro. Aufgrund der hervorragenden wirtschaftlichen Situation und dank einer umfassenden Förderung durch die ILB ist die Finanzierung vollständig ohne Fremdkredite gesichert.

Die schlüsselfertige Übergabe durch den Generalunternehmer GOLDBECK Nordost GmbH (Niederlassung Berlin-Brandenburg) ist für Dezember 2026 geplant. Der Neubau wird direkt an das bestehende, 1.500 m² große Hauptgebäude in der Straße „Am Biotop 14“ angebunden. Neben modernsten Arbeitsplätzen und optimierten Logistikprozessen steht die Erweiterung konsequent im Zeichen des Umweltschutzes. Allresist stattet die Halle mit einer hocheffizienten Wärmepumpe, einem modernen Batteriespeicher und einer zusätzlichen Photovoltaikanlage mit rund 40 kWp aus und baut bereits jetzt schon mit Ökostrom. Damit wird Allresist nahezu energetisch autark.

Grüne Transformation für die globale Halbleiterindustrie
Diese Investition in eine CO₂-reduzierte Infrastruktur ist die logische Fortsetzung einer konse-quenten Nachhaltigkeitsstrategie, mit der sich Allresist aktuell um den Deutschen Nachhaltig-keitspreis (DNP) für Produkte bewirbt. Das nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 zertifi-zierte Unternehmen bricht in einer traditionell konservativen Branche der Mikroelektronik mit alten Denkmustern wie „bloß nichts ändern, was funktioniert“.

Das in Strausberg entwickelte HSQ-Resist-System Medusa 84 SiH sowie der passende Choline-Entwickler beweisen jedoch, dass Hochleistungs-Lithographie für globale Quantentechnologien ohne Qualitätskompromisse auf giftige Gefahrstoffe verzichten kann. Durch den systematischen Austausch kritischer Chemikalien wie TMAH spart Allresist in den Lieferketten seiner Kunden künftig jährlich mindestens 15 Tonnen hochgiftiger Entwickler ein und ersetzt sie durch gesund-heitlich unbedenkliche und umweltverträgliche Alternativen – Tendenz stark steigend.

„Mit der neuen Halle schaffen wir die infrastrukturelle Basis, um die weltweit steigende Nachfrage nach unserer grünen Prozesschemie zu bedienen“, erklärt die Allresist-Geschäftsführerin

Brigitte Schirmer. „Wir verbinden hier wirtschaftliche Skalierung mit ökologischer Verantwortung. So sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens, um auch in den kommenden Jahrzehnten als verlässlicher Partner der weltweiten Mikroelektronik von Strausberg aus zu agieren.“

Ein hochdekorierter Familienbetrieb mit globaler Reichweite
Die ostdeutsche Erfolgsgeschichte des Brandenburger Hidden Champions Allresist begann am 16. Oktober 1992, als Brigitte und Matthias Schirmer das Unternehmen gründeten, um das von ihnen in den 1980er und 1990er Jahren miterarbeitete technologische Know-how zu bewahren und weiterzuentwickeln. In den ersten Jahren bildeten Kunden aus der ehemaligen DDR-Mikroelektronik eine wichtige Grundlage des Geschäftserfolges. Darauf aufbauend entwickelte das Unternehmen mit großer Innovationskraft und durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit hochwertige Standardresists sowie maßgeschneiderte Resists und Prozesschemikalien für anspruchsvolle Kundenanwendungen.

Allresist entwickelt, produziert und vertreibt Resists für die optische und Elektronenstrahl-Lithographie sowie dazugehörige Prozesschemikalien für die Herstellung elektronischer Bauteile wie Mikro- und Nanochips. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Konzeption maßgeschneiderter Resists und Prozesschemie nach individuellen Kundenanforderungen. Mit hohem Know-how, großer Flexibilität und kurzen Entwicklungszeiten hat sich das Unternehmen weltweit einen hervorragenden wissenschaftlichen Ruf erarbeitet, der auf Messen und wissenschaftlichen Kongressen erhärtet wird. Das Resultat dieses Einsatzes sind begeisterte Kunden, die Allresist gerne weiterempfehlen.

Heute ist das Unternehmen mit 25 Mitarbeitenden an den Standorten Strausberg und Teltow, einem Portfolio von über 200 Spezialprodukten und einem Jahresumsatz von derzeit 4,3 Millionen Euro international renommiert. Mehr als 500 Kunden weltweit setzen auf die Resists und Prozesschemikalien aus Strausberg, die in der Mikro-, Nano- und Optoelektronik unverzichtbar sind. Die Exportquote liegt bei rund 70 Prozent.

Dass Allresist technologische Höchstleistung mit einer vorbildlichen Unternehmenskultur vereint, zeigt die beeindruckende Liste an Preisen und Auszeichnungen:
• Wirtschaft & Qualität: Ludwig-Erhard-Preis, Qualitätspreis Berlin-Brandenburg, Brandenburger Innovations- sowie Technologiepreis, Zukunftspreis Ostbrandenburg
• Kultur & Arbeitsplatz: Gewürdigt als „Arbeitgeber der Zukunft“, „Exzellente Wissensorganisa-tion“, Deutschlands Kunden- und Mitarbeiterchampion
• Persönliche Ehrung: Brandenburger Verdienstorden für Brigitte und Matthias Schirmer, Auszeichnung für Brigitte Schirmer als zweitplatzierte Unternehmerin Brandenburgs
• Nachhaltigkeit: Offizielle IHK-Urkunde für einen nachhaltigen CO₂-Fußabdruck

Trotz des globalen Erfolgs bleibt Allresist tief in der Region verwurzelt. Mit der Einbindung von Tochter Ulrike Schirmer als geschäftsführende Gesellschafterin sowie der Unterstützung durch Sohn Oliver Schirmer und Schwiegersohn Mario Schirmer ist die Nachfolge im Familienunternehmen langfristig gesichert.

Als nächste Generation führen wir die Kernwerte fort, die Allresist stark gemacht haben: wissenschaftliche Exzellenz und familiärer Zusammenhalt“, betont die junge Mitgeschäftsführerin und Nachfolgerin Ulrike Schirmer. „Die neue Halle ist für uns nicht nur ein Gebäude, sondern das Fundament, auf dem wir die Zukunft unseres Standorts in Strausberg aktiv gestalten.

Zum feierlichen Dichtfest am 15. September 2026 waren neben der Belegschaft auch Vertreter der Stadt Strausberg, der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), der IHK, der Sparkasse sowie Partner aus Planung, Bau und Versicherung eigeladen. Zudem waren der Beigeordnete des Landrates und Kämmerer Danny Jenssen und die amtierende Bürgermeisterin Karolin Langner dabei.

Verlässlicher Partner für die Umsetzung
Für die Realisierung des Bauvorhabens wurde die GOLDBECK Nordost GmbH als Generalunternehmer ausgewählt. Ausschlaggebend waren das überzeugende Gesamtkonzept, die umfassen-den Planungs- und Koordinationsleistungen sowie die hohe Übereinstimmung mit den architektonischen und funktionalen Anforderungen des Projekts.

„Mit unserem Team von Goldbeck haben wir einen verlässlichen Partner an unserer Seite, der das Projekt von Beginn an mit hoher Kompetenz und großem Engagement begleitet“, betont der Bauherren-Projektkoordinator Mario Schirmer. „Besonders schätzen wir die Kommunikation auf Augenhöhe und die gemeinsame, lösungsorientierte Herangehensweise an die Herausforderungen, die ein Anbau an bestehende Strukturen mit sich bringt.“

Mit dem Dichtfest nähert sich das Bauprojekt dem nächsten wichtigen Meilenstein. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 vorgesehen. Dann wird das neue Logistikzentrum für Versand, Lagerung und Büro einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Erfolgsgeschichte von Allresist am Standort Strausberg fortzuschreiben – nachhaltig, innovativ und fest in der Region verankert.

Zahlen und Fakten zum Unternehmen
• Unternehmen: Allresist GmbH (gegründet 1992 durch M. & B. Schirmer)
• Gesellschafter: Matthias Schirmer, Brigitte Schirmer, Ulrike Schirmer
• Geschäftsführung: Brigitte Schirmer, Ulrike Schirmer
• Geschäftsfeld: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Resists und Prozesschemikalien für die Mikro-, Nano- und Optoelektronik
• Zertifizierungen: DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 | IHK-Urkunde für nachhaltigen CO₂-Fußabdruck
• Kennzahlen: 25 Mitarbeitende | 2025: 4,3 Mio. Euro Umsatz | > 500 Kunden weltweit | Exportquote 70 % | Eigenkapitalquote > 80 %
• Investition: 2,1 Mio. Euro für Neubau und Umbau des Bestandsgebäudes mit ILB-Förderung
• Nachhaltigkeit Neubau: Wärmepumpe, Batteriespeicher und zusätzlich zur 2018 bestehen-den Photovoltaikanlage eine weitere mit rund 40 kWp
• Generalunternehmer: GOLDBECK Nordost GmbH (Niederlassung Berlin-Brandenburg)
• Geplante Fertigstellung: Dezember 2026
Mehr Informationen unter: http://www.allresist.de...

Wann: 15.09.2026 - 15:00 Uhr

Allresist, Am Biotop 14,
Strausberg



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