KRIEGSZERSTÖRT. GEPLÜNDERT. GERETTET.

Es ist eine Ausstellung, die die Kulturgutverluste im ehemaligen brandenburgischen Kreis Lebus während und nach Ende des Zweiten Weltkrieges thematisiert. Im Kontext der Kämpfe im Frühjahr 1945 war diese Region von Zerstörungen betroffen, die bis heute sichtbar sind.
Dargestellt sollen die sogenannten „Kollateralschäden“ am regionalen Kulturerbe werden. Anhand von Fallbeispielen werden die Modi von Zerstörung, Entnahme und Verbringung dargestellt. Leitmotiv der Ausstellung ist der „Phantomschmerz“, die schmerzliche Verlusterfahrung von Abwesendem. Dazu versammelt die Ausstellung fragmentierte Überreste, denen
sich ein zerstörerisches Schicksal oft wie Narben eingeschrieben hat. Relikte von prekärer Zeitzeugenschaft.
WEITERE ÖFFNUNGSZEITEN:
vom 01.08. bis 22.11.2026 Freitag/Samstag/Sonntag zwischen 14:00 – 16:00 Uhr
sowie Sonderveranstaltungen (z.B. 23.08.2026 – Tag der Fotografie)
Die Ausstellung ist Teil des EU-geförderten deutsch-polnischen Projektes „Erinnerung
verbindet“ (https://erinnerung-verbindet.eu).