Die künstlerische Entwicklung von Elena Lindau begann vor etwa dreißig Jahren im Atelier des Moskauer Künstlers und Professors des Stroganow-Kunstinstituts Mark Ginsburg. Parallel zur Malerei studierte sie zunächst Biologie und später Psychologie. Wissenschaft, Psychologie und Kunst verbanden sich im Laufe der Zeit zu einer eigenen Form des Sehens und Wahrnehmens. Ihr Interesse an Kunst geht über ein einzelnes Medium hinaus. Theater, Malerei, Kostümentwurf sowie die Arbeit mit Bildern und Rollen waren verschiedene Ausdrucksformen eines gemeinsamen Anliegens: der Erforschung innerer Zustände und der Auseinandersetzung mit der Umwelt. In den frühen Arbeiten steht die Untersuchung von Raum, Licht und Form im Mittelpunkt. Die Landschaft erscheint als äußere Realität, mit gewisser Distanz betrachtet, geprägt von Ruhe und Klarheit.