Dantes Göttliche Komödie von 1321 ist ein episches Gedicht, das aus den drei Teilen Inferno (Hölle), Purgatorio (Läuterungsberg oder Fegefeuer) und Paradiso (Paradies) besteht. Um eine "Komödie" handele es sich dabei, weil der Stoff zu Beginn (im Inferno) erschreckend und ekelerregend, und zum Schluss (im Paradiso) beglückend, begehrenswert und anmutig sei. Die ungewöhnlich konkrete, anschauliche Ausbuchstabierung der Begriffe Hölle, Fegefeuer und Paradis bringt uns Wesen und Denkweise eines mittelalterlichen Mensch auch heute noch in Erreichbarkeit. Wir steigen also ein in die fantastische Anschauungskulisse des Werkes und gehen der Frage nach, ob und wie der Mensch sich die Vorstellungen schafft, innerhalb derer er sich selbst und andere definiert, welche Spielräume er ausnutzt, welchen Regeln er folgt und wodurch er Überzeugungskraft erlangt. Mehr Infos unter: https://das-gut.org/programm-upcoming.html#dante