
ine szenische Lesung basierend auf Norman Ohlers Roman „Die Gleichung des Lebens“ und Gespräche über Natur und Landschaft, arrangiert, vorgetragen und moderiert von Elisabeth Lehmann und Marie Güsewell
Ein Wels, älter als ein Mensch, der einen Bund mit seiner Jägerin eingeht. Fischer, die zu Bauern werden sollen. Streit zwischen Nachbarn über das Für und Wider der Veränderung ihrer Lebenswelt… In Norman Ohlers „Die Gleichung des Lebens“ werden rund um die Trockenlegung des Oderbruchs ab 1747 eindrucksvoll Lebenswelten und Gemengelagen beschrieben. Basierend auf einer Auswahl von Texten aus dem Roman entwickeln die Theaterschaffenden Elisabeth Lehmann und Marie Güsewell in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kulturerbe-Orten eine szenische Lesung mit anschließendem Gespräch über Natur und Landschaft im Oderbruch.
Was bedeutet uns wilde Natur, die zu verschwinden droht? Wie könnte es im Bruch vor der Trockenlegung gewesen sein? Wie stritten die Brücher damals über menschliches Eingreifen in Natur und Umwelt und wir ringen wir auch heute darum? Diese Fragen leiten die beiden Künstlerinnen bei der Gestaltung der Lesung. Sie lassen die Texte lebendig werden und reflektieren das Gelesene.
Stelldichein der Kulturerbe-Orte – Das Oderbruch lesen
Ein Themenfestival an 10 Orten – 13. Mai bis 15. Juli – immer Mittwochsabend, 19 Uhr
13. Mai, Podelzig
20. Mai, Neutrebbin
27. Mai, Golzow
03. Juni, Wuschewier
10. Juni, Gusow
17. Juni, Seelow
24. Juni, Möglin
01. Juli, Altwriezen
08. Juli, Altlangsow
15. Juli, Lebus