Neuer Chefarzt: Dr. Hüttig

Chefarztwechsel in der Klinik für Innere Medizin
Prof. Jenssen übergibt den Staffelstab an Dr. Matthias Hüttig
Mit dem Jahreswechsel 2026 kommt es im Krankenhaus Märkisch-Oderland zu einem Wechsel in der chefärztlichen Leitung der Klinik für Innere Medizin. Zum 1. Januar 2026 übernahm Dr. med. Matthias Hüttig die Position des Chefarztes an den Standorten Strausberg und Wriezen Er folgt auf Prof. Dr. med. Christian Jenssen, der die Klinik seit 2002 leitete.
Prof. Dr. Jenssen verabschiedet sich mit dem Wechsel nicht in den Ruhestand. Er bleibt dem Krankenhaus Märkisch-Oderland weiterhin als erfahrener Diagnostiker und ausgewiesener Experte erhalten. Künftig konzentriert er sich auf den Standort Wriezen sowie auf die Endoskopie, die er auch weiterhin fachlich begleitet.
Unter seiner Leitung hat sich die internistische Abteilung - besonders auf den Gebieten der Gastroenterologie und Diabetologie - an den Standorten Strausberg und Wriezen einen sehr guten Ruf weit über die Landkreisgrenzen hinaus erarbeitet. Seine Laufbahn begann nach dem Studium an der Berliner Charité und Promotion noch während des Studiums 1986 mit einer 16jährigen Tätigkeit am damals Evangelischen Krankenhaus in Ost-Berlin, dem evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.
Dort wirkte er nach seiner Facharztprüfung ab 1991 als gastroenterologischer Oberarzt und wechselte dann im Jahr 2002 als Chefarzt an das Krankenhaus Märkisch-Oderland zunächst nur in Wriezen, ab 2004 dann auch in Verantwortung für den Standort Strausberg. In nunmehr 24 Jahren seiner Tätigkeit am Krankenhaus MOL haben sich zahlreiche Assistenzärzte der Klinik unter seiner Leitung zu Fachärzten für Innere Medizin und Innere Medizin/Gastroenterologie entwickeln, einige bekleiden heute Positionen als Oberärzte in anderen Krankenhäusern.
Lernen von den Profis
Die fachlichen Schwerpunkte von Prof. Jenssen sind Endoskopie und Ultraschalldiagnostik. Er engagiert sich national und international in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung, war unter anderem Präsident der Europäischen Ultraschallgesellschaft (EFSUMB) und ist weiterhin als Referent und Kursleiter tätig. Unter seiner Federführung findet jedes Jahr ein dreitägiger Ultraschallkurs in Eberswalde statt. Dort können sich die Assistenzärzte von der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH und die des Krankenhausverbundes MOL im Schallen weiterbilden.
Darüber hinaus hat er bisher 258 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, ist Herausgeber von zwei Lehrbüchern, arbeitet an deutschen und internationalen Leitlinien mit und hat eine Professur an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).
Frischer Wind in bewegten Zeiten
Dr. Hüttig ist seit September 2024 als stellvertretender Chefarzt in der Klinik für Innere Medizin tätig und konnte sich in dieser Zeit umfassend mit den Strukturen, Abläufen und Besonderheiten der beiden Standorte vertraut machen. Auch sein Schwerpunkt liegt auf der Gastroenterologie.
Nach dem Studium an der Berliner Charité war Dr. Hüttig fast 25 Jahre an den DRK Kliniken Berlin-Köpenick tätig und hat dort sämtliche Karrierestufen vom Assistenzarzt bis zur Leitung der Klinik für Gastroenterologie, Nephrologie und Hämatologie/Onkologie durchlaufen.
In der neuen Position am Krankenhaus Märkisch-Oderland wird Dr. Hüttig in einer von tiefgreifenden Veränderungen für das Gesundheitswesen geprägten Zeit dafür sorgen, dass die Bestrebungen der Zentralisierung und ambulanten Erbringung von Leistungen effektiv und innovativ umgesetzt werden.
Gleichzeitig liegt sein Augenmerk auf der Sicherung eines einfachen und schnellen Zuganges zu notwendigen Maßnahmen für Patienten. „Mir ist dabei eine kommunikative Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sehr wichtig“, betont Dr. Hüttig. Zum Teil bestehen persönliche Kontakt schon durch die Zeit der gemeinsamen Ausbildung.
Eine weitere Herausforderung sieht er darin, jungen Ärzten eine fundierte und breite Facharztausbildung zu ermöglichen. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und bin zuversichtlich , die sehr gute Versorgungsqualität auf diesem hohen Niveau auch in Zukunft zu sichern.“