Tod und Auferstehung des Wilhelm Hausmann
Film im Forum
um 17.00 Uhr
Regie: Christa Mühl, DEFA 1977. Dauer: 72min
Filmgespräch mit Susanne Hecht (Tochter von Christa Mühl und Werner Hecht) und Barbara Pietsch-Häselbarth (ehem. Regie-Assistentin von Christa Mühl).
Literarische Vorlage: Bertolt Brecht.
Gegen Ende der Weimarer Republik haben Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit die Nation fest im Griff. Einem Arbeitslosen aus Breslau wird eine Stelle als Wächter in Mainz angeboten, doch auf der Reise mit seinen beiden Töchtern stirbt er aufgrund seines angeschlagenen Gesundheitszustands. Eine Reisebekanntschaft bringt die Mädchen zu ihrer Mutter zurück. In ihrer Not fassen die beiden Frauen den Entschluss, sich als Ehepaar auszugeben, damit eine vor ihnen die Wärterstelle antreten kann. (Fernseh-)Drama mit lehrstückhaften Charakter, der vom Niedergang der Arbeiterschaft und einer Ausbeutung sondergleichen erzählt.
Die Regisseurin Christa Mühl (1947-2019), war die Ehefrau des Brecht-Forschers und Biografen Helene Weigels, Werner Hecht (1926-2017), der ebenfalls an dem Film mitwirkte. Werner Hecht wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.
Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlages und des Deutschen Rundfunkarchives.
12€/10€
Wann: 10.10.2026 - 17:00 Uhr
Brecht-Weigel-Haus, Bertolt-Brecht-Straße 30,
Buckow
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