
um 18:00 Uhr
Literarische Wanderungen – Sprache und Eigensinn
Andreas Eichler auf Spurensuche durch Mitteldeutschland mit der Frage ‚was bleibt‛ von Brecht, Mann, Seghers und Co zwischen Braunschweig und Görlitz in den Städten zurück.
Mironde-Verlag 2025
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Wanderung durch Mitteldeutschland. Ganz mit Gottfried Wilhelm Leibniz Worten gesagt: „Das Hochdeutsch ist die Einheit der Vielfalt deutscher Dialekte“, wurde hier in der Region zwischen Braunschweig und Görlitz um 1200 das Hochdeutsch erfunden. Die herausragenden Minnesänger vermochten erstmals Antworten auf drängende Existenzfragen in deutscher Sprache zu geben und weitere Erneuerungsbewegungen gingen von dieser Region aus. Mit der Aneignung unseres sprachlich-literarischen Erbes ist die Grundlage unserer Bildung zur Humanität gegeben, dabei ist die Sprachkompetenz die Voraussetzung eines selbstbestimmten Lebens. Über hervorragende Personen versucht der Autor den historischen Prozess fassbar zu machen und den literarischen Spuren in den heutigen Städten zu folgen. Und so dürfen wir neugierig bleiben, ob Loriot am Ende Recht behalten würde, wenn er sagte: „In einigen Generationen wird es genügen, sich grunzend zu verständigen“.
Die Veranstaltung ist gefördert durch den Brandenburgischen Literaturrat aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
Foto: Buchcover
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