
Bestandenes 2. Überwachungsaudit und gelungene Fortbildung
Darmzentrum des Krankenhauses MOL zeigt seine Qualität
Strausberg/Wriezen, 21. Februar 2025. Das Darmzentrum des Krankenhauses Märkisch-Oderland unterzog sich im Dezember 2024 einer erneuten regelhaften Untersuchung seiner Strukturen, um weiterhin den Status eines zertifizierten Darmzentrums tragen zu können. Dieses Zentrum garantiert Darmkrebspatienten die beste Versorgung vor Ort.
Nun kam die offizielle Bestätigung der Prüfstelle ClarCert, dass das Darmzentrum in allen Bereichen eine hohe Qualität aufweist und die Abläufe im Haus so ausgerichtet sind, dass den Patienten eine hervorragende Behandlung zuteilwird. Dr. med. Georg Bauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßmedizin und Leiter des Darmzentrums, ist mit der erneuten Auszeichnung sehr zufrieden. „Ich freue mich, dass wir unsere hohe Qualität halten und in bestimmten Bereichen sogar noch steigern konnten“, schätzt er den Bericht ein.
Betroffene Patienten können auf die Exzellenz des Darmzentrums mit seinem Hauptstandort in Strausberg, seinem Netzwerk aus niedergelassenen Ärzten und anderen wichtigen Berufsgruppen sowie der langjährigen Kooperation mit der chirurgischen Klinik der Charité vertrauen.
Geprüft wurde dabei, ob das Zentrum die Normen und Anforderungen der anspruchsvollen DIN EN ISO 9001:2015 erfüllt. Beeindruckt war Auditorin Christiane Volpers von der engen Verbundenheit der Ärzte, Pflegenden und anderen Mitarbeitenden mit dem Darmzentrum, von ihrer hohen Sachkompetenz und der sehr engen fachübergreifenden Zusammenarbeit. Ganz besonders hob sie die ausgeprägte Patientenorientierung hervor. Immer wieder waren im Vorfeld des Überwachungsaudits die Prozesse und Strukturen unter die Lupe genommen und akribisch daraufhin geprüft worden, wie sie noch besser den Bedürfnissen der betreuten Patientinnen und Patienten angepasst werden können.
Begleitet wurde die Auditorin vom Zentrumsleiter Dr. Bauer, Pflegedirektorin Carola Koppitz sowie weiteren Mitarbeitern aus dem Bereich der Pflege, Hygiene und Medizintechnik.
Im Januar 2025 veröffentlichten die Mitglieder des Darmzentrum die Qualitätskennzahlen des Jahres 2023, die maßgeblich für die Zertifizierung 2024 waren. Dabei fiel besonders die hohe Zahl der palliativ gestellten Diagnosen, insbesondere bei Menschen unter 60 Jahren auf. Diesen Patienten konnten keine adäquate Behandlung zur Heilung angeboten werden. Daraus lässt sich ablesen, wie wichtig die Vorsorgekoloskopien, auch bei jüngeren Menschen sind. Männer haben ab 50 Jahren ein Anspruch auf eine Vorsorgekoloskopie, während bei Frauen die Altersgrenze bei 55 Jahren liegt. Das ergibt sich aus den unterschiedlichen Risikoberechnungen. Männer erkranken häufiger an Darmkrebs als Frauen.
Teil der Zertifizierung sind auch immer Veranstaltungen, die im Rahmen des Darmzentrums geplant werden. Aufklärung und Vorsorge sind dabei zentrale Themen, aber auch Weiterbildungen im ärztlichen Bereich. Dazu gab es eine Veranstaltung zusammen mit der chirurgischen Klink der Charité am 12. Februar 2025 im Fischerkietz, in Strausberg. An diesem Abend ging es um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Behandlung des Rektumkarzinoms. Die gutbesuchte Veranstaltung punktete bei den Teilnehmenden mit interessanten Themen und konstruktiven Gesprächen.
Im März steht Dr. Bauer auch wieder den Besuchern der Sonntagsvorlesungen Rede und Antwort. Denn traditionell beteiligt sich das Krankenhaus MOL immer an den überregionalen Darmkrebsmonat März, der von der Felix-Burda-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Am 16. März können sich Interessierte wieder in der Cafeteria des Krankenhauses informieren.